Worauf soll ich beim Ablauf einer Tagung achten?
Auf Abwechslung. Wer will schon drei 60-Minuten-Vorträge hintereinander hören?
Wann ist ein Podium zu groß?
Zur Orientierung: keine Fußball-Elf, eher Doppelkopfrunde
Warum Vorgespräche nicht erst am Veranstaltungstag?
Weil gute Debatten mit Vertrauen zu tun haben.
Ratschläge für einen guten Redner?
Die besten schrieb Kurt Tucholsky. Zum Beispiel: „Suche keine Effekte zu erzielen, die nicht in deinem Wesen liegen.
Ein Podium ist eine unbarmherzige Sache - da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad.“
Wie sorgen Sie für Zeitdisziplin?
Mit rotem Wecker, Warnzeichen, auf die Pelle rücken.
Alternativen zum Podium?
Zum Beispiel Fishbowl, Weltcafé, andere Interviewformate.

Kooperationen

Für mich sind das elementare Bedingungen guten Arbeitens: Kooperation mit anderen, kollegialer Austausch und überörtliche Vernetzung.

Kooperationen und kollegialer Austausch machen den Blick frei. Die eigenen Grenzen reflektieren und zu überwinden versuchen, eingefahrene Gleise verlassen, neue Ideen entwickeln oder zur Diskussion stellen, Alltagskrisen gemeinsam in den Griff bekommen.

Darum engagiere ich mich im Journalistinnenbund www.journalistinnen.de

Darum steht www.kabine1.com als gemeinsame Plattform mit Katrin Sanders für Texte, Fortbildungen und Beratungen.